Der Einsatz von Aerocrine-Produkten zur FENO-Messung optimiert das Asthma-Management, indem die Art der zugrunde liegenden Entzündung ermittelt wird. Auf diese Weise können all jene Patienten einfach und schnell identifiziert werden, welche am besten auf eine entzündungshemmende Therapie wie z. B. mittels inhalierbarer Kortikosteroide (ICS) ansprechen.
Im umgekehrten Fall besteht die unmittelbar Kosten einsparende Auswirkung darin, dass diejenigen Patienten einfach und schnell ermittelt werden können, bei denen eine ICS-Therapie mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Heileffekt hat. Auf diese Weise trägt FENO zur Optimierung entzündungshemmender Therapien bei.
Als diagnostisches Instrument kann FENO einen Beitrag dazu leisten, die Anzahl der Patienten mit fehldiagnostiziertem Asthma zu reduzieren und so unnötige Nachfolgekonsultationen auszuschließen.
Aufgrund der Tatsache, dass FENO selbst auf kleinste Veränderungen der eosinophilen Entzündungen empfindlich reagiert, kann es zur Titration der Steroid-Dosis entsprechend des individuellen Bedarfs des Patienten genutzt werden. Dies wiederum führt letzten Endes zu einer geringeren Belastung des Gesundheitssystems.
Neuesten Erkenntnissen zufolge, die sich auf umfangreiches Datenmaterial stützen, gleicht die Einführung regelmäßiger FENO-Messungen unter Verwendung der Produkte aus der NIOX-Familie die durch die Tests anfallenden Kosten durch Steigerung der Effizienz der Therapie aus und bewirkt somit eine Kostenersparnis. Innerhalb einer deutschen Studie, veröffentlicht im Januar 2008, wurde festgestellt, dass die regelmäßige Anwendung von NIOX MINO zur Überwachung des FENO-Werts bei ICS einnehmenden Asthma-Patienten zu einer Kosteneinsparung von 30 € pro Patient pro Jahr geführt hat.[Berg] Bei Patienten mit schwerwiegenderem Asthma führte die Anwendung von NIOX MINO zu einer Kosteneinsparung von 160 € pro Patient pro Jahr.
Klares Ergebnis der FENO-Überwachung mit NIOX MINO: ein besser betreuter Patient, der aller Wahrscheinlichkeit nach keiner akuten Notfallbehandlungen bedarf. Dies führt nicht nur zu direkten Kosteneinsparungen sondern im weiteren Sinne auch indirekt, zum Beispiel durch gesteigerte Produktivität aufgrund der Abnahme von Arbeitsausfällen durch Krankschreibung.