Messungen von exhaliertem Stickstoffmonoxid (NO) ermöglichen nicht nur eine präzisere Diagnose, sondern können auch genutzt werden, um die Effektivität entzündungshemmender Behandlungen zu beurteilen. Auf diese Weise können geeignete Therapien ausgewählt und die Dosierung von Medikamenten verbessert werden. Während Symptome lediglich ein unzureichender Indikator für Entzündungen sind, stellen die Messungen des exhalierten NO-Gehalts eine in hohem Maße sensitive Methode zur Optimierung von Behandlungen sowie zur Vorhersage und Vermeidung von Rückfällen dar. Die sogenannte GOAL-Studie (Gaining Optimal Asthma Control) zeigt, dass durch eine umfassende Asthma-Kontrolle in Kliniken bessere Heilungsresultate erzielt werden und die Kosteneffizienz von Therapien gesteigert wird [Briggs 2006]..
Daraus lässt sich schließen, dass eine verbesserte Kontrolle mithilfe der regelmäßigen Überwachung von exhaliertem NO die Ergebnisse von Therapien und die Kostengünstigkeit von Behandlungen verbessert. Dies wurde von Smith und anderen bestätigt, die feststellten, dass eine regelmäßige Überwachung der NO-Werte im Atem von Asthmapatienten die Verringerung von Steroid-Dosen – in einigen Fällen um die Hälfte – ermöglichte, ohne hierdurch die Kontrolle über die Asthma-Erkrankung zu verlieren [Smith 2005]..
In einer weiteren Studie kam man zu dem Schluss, dass durch regelmäßige Messungen der Konzentration von exhaliertem NO die Behandlung des Patienten verbessert werden konnte. Obwohl NO-Messungen mit zusätzlichen Kosten verbunden sind, kommen die Autoren dieser Studie zu dem Ergebnis, dass diese Ausgaben durch Kosteneinsparungen, die mit dem reduzierten Bedarf an Medikamenten und weniger häufigen Verschlimmerungen des Krankheitszustands verbunden sind, mehr als ausgeglichen werden können[Berg 2008, Price 2009].
Weitere Angaben zur Kosteneffizienz und zum Thema Kostenrückerstattung finden Sie im Abschnitt Kostenerstattung.