Lang wirkende Bronchodilatoren
Es kann vorkommen, dass Asthma nicht allein durch eine Behandlung mit Kortison kontrolliert werden kann. In solchen Fällen werden Ärzte Mittel verschreiben, die als lang wirkende Bronchodilatoren bezeichnet werden und gemeinsam mit Kortison eingenommen werden müssen. Mit einer Wirkungsdauer von bis zu zwölf Stunden unterscheidet sich diese Art von Bronchodilatoren von den Arten, die zu den Relievern gehören.
Kombinationspräparate
Mitunter entscheiden sich Ärzte zur Verschreibung von Kombinationspräparaten, die sich aus Kortison und einem lang wirkenden Bronchodilator zusammensetzen. Der Arzt kann auf diese Weise sichergehen, dass die Ursache für die Asthma-Erkrankung – die Entzündung – durch das Kortison kontrolliert und die Asthma-Symptome, wie beispielsweise Keuchen und Atembeklemmungen, mithilfe des lang wirkenden Bronchodilators behandelt werden können. Die Verabreichung von Kombinationsprodukten garantiert eine zufriedenstellende und optimal geeignete Methode zur Kontrolle von Asthma-Erkrankungen.
Oral eingenommenes Kortison
Hat ein Patient unter sehr schweren Asthma-Anfällen zu leiden, wird sich der Arzt für die Verabreichung von oral einzunehmendem Kortison in Tablettenform entscheiden. Die entsprechenden Präparate sind nicht für die Einnahme über einen längeren Zeitraum vorgesehen.
IgE- und Leukotrien-Blocker
Hierbei handelt es sich um relativ neue in den vergangenen zehn Jahren entwickelte Arzneitypen. Wie ihr Name schon sagt, hemmen diese Medikamente Substanzen, die als IgE und Leukotriene bezeichnet werden. Diese werden vom Körper als Reaktion auf ein Allergen – den Auslöser für allergisches Asthma – freigesetzt. IgE und Leukotriene sind Teil des sogenannten Entzündungsprozesses und verantwortlich für das Auftreten von Entzündungen bei allergischem Asthma. IgE- und Leukotrien-Blocker wirken, indem sie an diesen Substanzen haften und deren Aktionen blockieren oder neutralisieren.