In einigen Fällen sind die Symptome sehr deutlich und durch zuhören und beobachten kann der behandelnde Arzt oftmals die sichere Diagnose stellen, dass Asthma für deren Auftreten verantwortlich ist.
Trotzdem kann es irreführend sein, sich allein auf Symptome zu stützen. Zum Beispiel:
- Es gibt Fälle, in denen die Betroffenen zwar an einer Entzündung der Atemwege leiden, aber keines der klassischen Asthma-Symptome aufweisen – mit anderen Worten: Ihre einzigen physischen Symptome sind Müdigkeit und mangelndes Interesse an körperlicher Bewegung.
- Es gibt auch Fälle, in denen der Patient glaubt, die Asthma-Erkrankung unter Kontrolle zu haben, weil er nicht unter Anfällen zu leiden hat; trotzdem sind seine Atemwege entzündet und anfällig für zukünftige Asthma-Attacken.
- Störungen wie Angst oder Hyperventilation können zu asthma-ähnlichen Symptomen wie Atemnot führen, jedoch liegen diesen Störungen andere akute Ursachen zugrunde. Weitere Funktionsstörungen wie Irritation der Stimmbänder, gastroösophagealer Reflux oder Rhinosinusitis führen ebenfalls zu asthma-ähnlichen Symptomen.